Landwirtschaft fĂŒr junge Leute

So leben Pferde auf dem Bauerhof! 🐮🐎

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(Wird im veröffentlichten Artikel ausgeblendet)

Hallo Leute,

war frĂŒher Landwirtschaft ohne Pferde nicht denkbar, sieht man diese Vierbeiner heute nur noch auf einigen Höfen. Einer von ihnen gehört Familie Schulte. Wir waren fĂŒr euch dort zu Besuch. Kai hat uns alles gezeigt und super viel erklĂ€rt; richtig spannend!

Klickt euch rein und kommt mit auf unseren kleinen Ausritt!

Eure "LandInfo"-Mannschaft

Willkommen bei Familie Schulte! 

Wir sind zu Gast in Weslarn im Kreis Soest auf dem Bauernhof von Familie Schulte. Zur Familie gehören Kai, Karin, Ulrich – und natĂŒrlich HofhĂŒndin Lina, die ĂŒberall dabei ist. Hier gibt’s Felder, Wiesen, Weiden, Bullen – und jede Menge Pferde.

Einige gehören den Schultes selbst, aber die meisten Pferde leben hier sozusagen „zur Miete“. Sie gehören anderen Leuten, die selbst keinen Platz oder Stall haben.

Familie Schulte kĂŒmmert sich um alles: FĂŒttern, Auslauf, Weidezeit und Pflege – richtig professionell! So einen Hof nennt man einen Pensionspferdebetrieb.

Ein Tag mit Kai auf dem Hof

FrĂŒh aufstehen gehört dazu: Schon um 6 Uhr morgens könnt ihr Kai im Stall antreffen. 

Dann ist der Arbeitstag natĂŒrlich noch nicht zu Ende. Als Landwirt hat Kai noch viele andere Arbeiten zu erledigen, auf dem Feld, im Bullenstall oder an Schreibtisch. Und natĂŒrlich wollen die Pferde abends noch einmal ihr Futter haben.

Ganz schön viel Arbeit, oder? Aber Kai macht das gerne, denn er mag die Pferde und die Arbeit als Landwirt.

Du reitest gerne in der Natur?


Darauf musst du achten!

  • In der freien Landschaft ist auf Straßen und Wegen das Reiten erlaubt.
  • Reite ĂŒber die Wege und nicht ĂŒber die Felder. Auch wenn du die Landwirte fragst, ob du ĂŒber die Felder reiten darfst: in allen Schutzgebieten darf nicht abseits der Wege geritten werden.
  • Im Wald darfst du in der Regel ebenfalls auf den Wegen reiten, sowohl auf öffentlichen Wegen als auch auf sogenannten Fahrwegen. Das sind befestigte oder naturfeste Wege, die fĂŒr die Bewirtschaftung des Waldes genutzt werden.
  • Nicht reiten darfst du durch GĂ€rten oder ĂŒber HofrĂ€ume.

Achtung: In manchen Gebieten gelten Sonderregeln. Deshalb: Informier dich bei deinem Kreis, wo du genau reiten darfst.

Diese Regeln gelten, wenn Du in Nordrhein-Westfalen mit deinem Pferd draußen unterwegs bist.

RĂŒcksicht ist keine Einbahnstraße

Bist Du mit dem Rad unterwegs, spaziert zu Fuß oder fĂŒhrt euren Hund aus? 

Dann denk bitte daran, auf Reiter RĂŒcksicht zu nehmen. Pferde sind Fluchttiere und können auf schnelle Bewegungen, herannahende RĂ€der oder bellende Hunde sensibel reagieren. 

Wenn Du rechtzeitig ankĂŒndigt, dass Du vorbei möchtet, etwas Tempo herausnimmst und genĂŒgend Abstand hĂ€lts, fĂŒhlen sich Pferd und Reiter sicherer und Du selbst vermeidest gefĂ€hrliche Situationen.

Ausritt nur mit Schild!

Wenn du in der freien Landschaft oder im Wald reitest, brauchst du in NRW ein Reitkennzeichen mit einer Jahresplakette. 

Die Kennzeichen musst du am Pferd an beiden Seiten gut sichtbar anbringen. Du bekommst sie bei der Unteren Naturschutzbehörde deiner Stadt oder deines Landkreises.

So reiten Profis!

Begegnet dir jemand zu Fuß, mit dem Fahrrad oder beim Joggen? Mach Platz und reite Schritt. Reitet Du in der Gruppe: Reitet hintereinander, nicht nebeneinander.

Reitest du an Weiden vorbei, auf denen andere Tier sind, halte Abstand und reite langsam. Weidetiere können sich erschrecken, vor allem, wenn dein Pferd schneller unterwegs ist.

Viele haben Respekt vor Pferden – also hilf mit, dass Reiter sympathisch rĂŒberkommen.

Kai Schulte erzĂ€hlt Eva-Maria Portmann ĂŒber seinen Werdegang als Pferdehalter.

Hört mal rein!

Darauf kommt es bei guter Pferdehaltung an

Diese Regeln helfen, Pferde artgerecht und gesund zu halten. 
Wer ein Pferd hĂ€lt, muss sich gut auskennen und sich um sein Tier kĂŒmmern können.

Pferde sind keine EinzelgÀnger!

Pferde brauchen Kontakt zu anderen Pferden; mindestens Sicht-, Hör- und Riechkontakt. Am besten ist die Gruppenhaltung, besonders fĂŒr Fohlen und Jungpferde.

TĂ€gliche Bewegung ist wichtig

​Pferde wollen sich bewegen. So ist die Bewegung nicht nur im Training, sondern auch die freie Bewegung auf der Weide oder dem Auslauf superwichtig!

Ruhe muss sein

Damit Pferde richtig liegen können, brauchen sie genĂŒgend Platz. Auch in Gruppen muss darauf geachtet werden, dass auch rangniedere Tiere Platz haben und zur Ruhe kommen.

Futter und Wasser

Pferde fressen gern den ganzen Tag. Sie brauchen mehrmals tÀglich Heu oder andere rohfaserreiche Nahrung.

Wasser muss immer da sein! In AusnahmefÀllen, wie im Winter bei Frost, sollten die Pferde mindestens dreimal am Tag getrÀnkt werden.

Weide und Auslauf

Pferde auf der Weide brauchen Wetter- und Windschutz, zum Beispiel durch BÀume oder UnterstÀnde.

Der Zaun muss gut sichtbar und sicher sein, Stacheldraht ist tabu!

Stall hell und luftig

Pferde brauchen viel Licht und frische Luft. Deshalb sollten StĂ€lle gut belĂŒftet sein.

​
Diese Regeln sind nicht alle gesetzlich vorgeschrieben – aber sie helfen, Pferde artgerecht und gesund zu halten. 

Wer ein Pferd hĂ€lt, muss sich gut auskennen und sich um sein Tier kĂŒmmern können.

Das LandInfo kann man abonnieren!

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Scherzfrage

Was ist ein Reiter ohne Pferd? Ein Sattelschlepper.


 Spaß fĂŒr ReitanfĂ€nger

"Heute hatte ich die erste Reitstunde."

"Interessant. Komm, setz dich und erzÀhl!"

"Geht nicht."

"Warum denn nicht?"

"Weil ich heute die erste Reitstunde hatte!"

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Wer schreibt hier?​

Petra Drees-Hagen

Idee und Text

Sonja Kauling

Grafik und Animation

Bernhard LĂŒtke Entrup

Gestaltung und Organisation

Fotos und Videos wurden uns vom Bund der Deutschen Landjugend (Carina GrĂ€schke), der WestfĂ€lisch-Lippische Landjugend, dem Ring der Landjugend sowie von Benedikt LĂŒning und Felix Meyer zur VerfĂŒgung gestellt.